Pole-Position, bitte! – Systemhäuser müssen sich neu aufstellen

Letztlich verhält es sich wie in der Formel 1: Wer in der Startaufstellung eine ungünstige Position erhält, kommt selten gut weg – und meist zu spät durchs Ziel. In Zeiten, in denen KMU zunehmend auf externe Unterstützung angewiesen sind, um den sicheren Betrieb ihrer IT sicherzustellen („KMU, pass´ auf!“), gilt es für Systemhäuser, sich neu aufzustellen. Das hießt:

Das klassische Systemhaus muss sich zum Managed Service Provider entwickeln
Das Systemhaus muss die Verantwortung  für die von ihm installierte IT-Infrastruktur übernehmen. Es sollte Standard-Service-Level-Agreements entwickeln, geeignete Management-Tools für die Kunden-IT auswählen und seine Mitarbeiter entsprechend schulen. Von entscheidender Bedeutung ist es dabei, die Sprache der Kunden zu sprechen, deren Business zu verstehen und die individuellen Anforderungen zu erfassen und zu berücksichtigen. Die strategische IT-Beratung auf Basis gelungener Kommunikation zwischen Unternehmen und Managed Service Provider ist der Schlüssel zum Erfolg.

Spezialisierung kann entscheidend sein
Klares Ziel muss es also sein, sich den neuen Anforderungen anzupassen, sich optimal auf den Kunden einzustellen und den Fokus auf die richtigen (neuen) Technologien zu richten. Der Weg in die Cloud ist beispielsweise unaufhaltsam und nur eine Frage der Zeit. Schätzungsweise 40 Prozent der Unternehmens-IT-Infrastrukturen wird in den nächsten Jahren in der Cloud betrieben werden. Dienste wie Mail, Spamschutz, Big Data und Backup sind nur der Vorreiter. Viele Unternehmen sind schon dabei, ihre ERP-Systeme in der Cloud zu managen, und der Rest wird folgen. Spezialisierung ist hier klar gefragt.

Das bedeutet: Kompetenz, Transparenz, Kommunikation und Proaktivität – durchaus auch in Form von Pioniergeist – sind für Systemhäuser bzw. Managed Service Provider der Weg zur Startreihe 1.